REZENSION EINES LESERS, 5 STERNE

In diesem Buch versucht die Autorin Renée Wum schonungslos Missstände in Organisationen aufzudecken. Die hier vorkommenden Organisationen befinden sich zwar in Luxemburg aber eigentlich könnte das überall so stattfinden.

Ja, was ist überhaupt Gerechtigkeit? Das liegt immer im Auge des Betrachters. Bei dieser wahren Geschichte ist allerdings vieles nicht so abgelaufen wie es sollte. Ständig wird versucht alles Mögliche zu vertuschen oder zu verschönern. Leute werden misshandelt, verleumdet, bedroht, gemobbt, nur weil sie als unangenehm oder unbequem angesehen werden. Werden als Querulanten oder sogar als Täter hingestellt.

Alles Dinge, die der Autorin so passiert sind und die sie hier glaubhaft schildert - und ganz ehrlich habe ich mich beim Lesen ständig gefragt wie ein Mensch solche Schikanen überhaupt aushält.

Anfangs hatte ich etwas Probleme mit dem Schreibstil. Es ist sehr emotionshaft und voller Anschuldigungen. Im Nachhinein muß ich aber sagen das es nachvollziehbar ist, denn irgendwie muß man diese schrecklichen Erlebnisse verarbeiten können. Alleine den Mut dies so offen aufzuarbeiten finde ich schon bewundernswert.

Das Buch bietet auf jeden Fall einiges zum Nachdenken und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

Die Geschichte

Wie gerecht sind Polizei und Justiz?
Diese Frage stellt sich Autorin Renée Wum in ihrem neuen Buch „Schuldig ist, wen der Richter für schuldig hält! Aber ist das auch gerecht?“. Persönlich muss sie erfahren, wie schwierig es ist, sich im Luxemburger Dickicht von Polizei und Gerichten durchzusetzen, zwischen Rechtsanwälten, Zeugen und Anklägern den Durchblick zu behalten und am Ende ein faires und gerechtes Urteil zu bekommen.
Alles begann mit ihrem Sohn Koby, der als Kind und Jugendlicher in Schule, Internat und Sportverein Missbrauch und Gewalt erlebte. Besonders perfide daran war, dass es sich um Einrichtungen für Kinder und Jugendliche mit Handicap handelte. Seine Geschichte erzählt Renée Wum in ihrem ersten Buch „Mein Gang durch die Hölle“. Gerechtigkeit erfährt ihr Sohn nicht. Damit nicht genug, nimmt das Schicksal erneut Anlauf und auch sie selbst gerät in die Mühlen von Polizei und Justiz. Kobys Erlebnisse haben sie zu einer gemeinnützigen Institution geführt, die Opfern von Gewalt hilft, doch dort scheint einiges nicht zu stimmen. Nach drei Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit kommt es schließlich zu einem Eklat zwischen ihr und der Leitung. Sie muss die Institution verlassen und es beginnt eine zermürbende Phase der Beschuldigungen, Anklagen und Vorladungen bei der Polizei. Wieder und wieder gibt es Vorwürfe gegen sie, was immer sie gesagt und getan hat, wird ihr im Munde umgedreht. Niemand scheint auf ihrer Seite zu sein.
Renée Wum wehrt sich nach Kräften und sucht zwischen Polizei und Gerichtssaal nach Gerechtigkeit. Mehr und mehr liegen ihre Nerven blank. Aufgeben gilt für sie trotzdem nicht, bis zum Schluss glaubt sie an ein gerechtes Urteil. Doch am Ende siegt das System der Täter. Was auf diesem Weg alles geschah, erzählt sie in ihrem vorliegenden dritten Buch „Schuldig ist, wen der Richter für schuldig hält! Aber ist das auch gerecht?“. Eine gute Frage – und eine weitere wahre Geschichte von Renée Wum.

Über die Autorin

Ich bin in Luxemburg geboren, wo ich mit meiner Familie lebe.
Bin Mutter zweier erwachsener Kinder. Nicht irgendwelche Kinder, sondern die Besten unter der Sonne. Ich bin Optimistin und gebe nie auf. Seit meiner Kindheit liebe ich Bücher. Heute schreibe ich selbst Lyrik und Prosa. Ich studierte Fremdsprachen und arbeitete lange Jahre als Fremdsprachenkorrespondentin. Mittlerweilen bin ich im Ruhestand. Ich schreibe unter Pseudonym und es ist kein Autorenbild hinzugefügt. Meine drei Bücher, die bisher erschienen sind:
Mein Gang durch die Hölle
Die Hölle im Kinderheim
Schuldig ist, wen der Richter für schuldig hält! Aber ist das auch gerecht?

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Renée Wum
email: info@buecherwum.com
www.buecherwum.com

Taschenbuch SCHULDIG IST, WEN DER RICHTER SCHULDIG HÄLT! ABER IST DAS AUCH GERECHT?, 276 Seiten

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